Rekord-Pollensaison: Das können Allergiker in Mülheim tun
Veröffentlicht: Dienstag, 02.06.2026 14:00
Die Pollensaison 2026 ist ungewöhnlich heftig – Experten schätzen die Belastung 15 bis 20 Prozent höher als in normalen Jahren. Wer unter Heuschnupfen leidet, sollte die Beschwerden ernst nehmen und sich beraten lassen.
Grund für die extreme Saison ist unter anderem ein sogenanntes „Mastjahr" der Birke: Die Bäume produzieren in diesem Jahr besonders viele Pollen. Im weiteren Verlauf kommen noch Gräser-, Getreide- und Brennnesselpollen hinzu. Rund jeder vierte Mensch in Deutschland leidet inzwischen unter Heuschnupfen – und wer die Symptome ignoriert, riskiert mehr als Niesattacken: Unbehandelt kann sich aus einer Pollenallergie allergisches Asthma entwickeln, bei 15 bis 20 Prozent der Betroffenen passiert das laut Experten tatsächlich. Die Mülheimer Apotheken beraten Betroffene individuell – von der Auswahl des richtigen Nasensprays bis hin zur Frage, ob eine Hyposensibilisierung sinnvoll sein könnte. Wer ein Asthmaspray nutzt, kann in der Apotheke auch seine Inhalationstechnik kostenlos überprüfen lassen – die Krankenkassen übernehmen diese Leistung. Welche Apotheke das anbietet, lässt sich per Postleitzahl unter apoguide.de herausfinden.